Dienstag, 11. März 2014

It-Girls - Beste Feindinnen unter sich - Gareth Russell



Verlag: Fischer FJB
Autor: Gareth Russell

Über den Autor:
Gareth Russell ist selbst unfassbar hinreißend und so etwas wie ein Society-Star. Er ist 23 Jahre alt, in Belfast aufgewachsen und hat vor kurzem sein Studium an der Universität Oxford beendet. Nahezu alles in seinem Buch basiert auf wahren Begebenheiten, die sich während seiner Schulzeit ereignet haben – je verrückter etwas erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich so abgelaufen ist.

Zum Inhalt:
Meredith, Imogen, Kerry und Cameron sind echte Biester. In der Schule ausgesprochen beliebt und als Kinder reicher Eltern haben sie nichts anderes als Intrigen, Mode und Schönheit im Kopf. Sie fühlen sich als die Stars, denen niemand etwas anhaben kann. Oder doch? Imogen ist plötzlich solo, Meredith erfährt eine Niederlage, Kerry bekommt sowie nichts auf die Reihe und Cameron´s Leben gerät völlig aus den Fugen.

Meine Meinung:
Bitterböse, reiche Kids für die Sozialverhalten ein Fremdwort ist. Sie sind arrogant, manipulativ und selbstverliebt. Gönnen anderen nicht das kleinste bißchen Glück und denken nur an sich. Die Schlimmste von allen ist Meredith. Sie hält die Clique zusammen und alle tanzen nach ihrer Pfeiffe. Kein einziger Charakter war mir bei dieser Geschichte sympathisch und wenn die Story nahezu komplett auf wahren Begebenheit beruht, ist das mehr als erschreckend. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut durch, nur habe ich mich beim Lesen die ganze Zeit gefragt: Wo führt die Geschichte hin und was will sie uns sagen?? Gar nichts scheinbar, es ist wie ein kleiner Auszug aus dem Leben superreicher Kids. Ich war schnell genervt von deren Alltag und den Gemeinheiten die sie sich gegenseitig und auch allen anderen Menschen in ihrem Umfeld antun. Sie hatten Freude daran, einem anderen Menschen Leid zuzufügen. Motivation etwas zu lernen oder etwas aus ihrem Leben zu machen haben sie nicht. Ob sie die Schule schaffen interessiert sie nicht, Papas Geld ist ja immer genug da. Das Leben ist für sie eine Party und sie gehen über Leichen. Das zu lesen war stellenweise unfassbar.

Cover:
Das Cover ist mit seinen hellen Farben ein richtiger Eyecatcher.

Fazit:
Selbstverliebte Charaktere, für die es das Wichtigste ist, daß die Haare gut liegen und die Klamotten teuer sind. Der Autor gibt uns einen schockierenden Einblick in das Leben reicher Kids. Wer solche Freunde hat braucht wirklich keine Feinde.

3/5 Punkten

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