Donnerstag, 3. April 2014

Das Leben ist (k)ein Ponyhof - Britta Sabbag



Verlag: Bastei Entertainment
Bastei Lübbe bei FB
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Autorin: Britta Sabbag
Autorin bei FB

Über die Autorin:
Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in mehreren großen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer wollte: schreiben. Heute schreibt und lebt sie immer noch in Bonn.

Zum Inhalt:
Antonia hat das perfekte Leben. Tollen Freund, Traumjob, der große Karrierschritt steht kurz bevor. Bis ihr ihre Mutter einen Strich durch die Rechnung macht. Sie verdonnert Antonia dazu, auf ihren Stiefvater Walter aufzupassen, da man den nicht sich selbst überlassen kann, während sie sich in einem indischen Ashram vergnügt. Wo sie passenderweise natürlich nicht erreichbar ist. Alleingelassen mit Walter und seinen Schrullen ist sie gezwungen in ihr Heimatdorf zurückzukehren, das sie nach der Schule gar nicht schnell genug verlassen konnte.

Meine Meinung:
Was hab ich über Walter gelacht. Ein großartiger Chara. Sind seine Schrullen echt oder ist er einfach nur der perfekte Stiefvater für Antonia?? Antonia ist eine sehr ehrgeizige, durchstrukturierte junge Frau mit, meiner Meinung nach, dem falschen Freund. Für ihn zählt nur der Erfolg und er bestimmt gern über andere. Antonia ist sehr hingerissen von ihm, da sie beruflich super harmonieren. Dieser Chara war so gut dargestellt, daß er mir von Anfang an unsympathisch war. Die Autorin versteht es toll, die Charaktere in Szene zu setzen und sie sehr glaubwürdig rüberkommen zu lassen. Der Schreibstil ist lustig und flüssig und man rast nur so durch die Geschichte durch. Walter, mein Held der Geschichte, zeigt Antonia auf seine ganz eigene, verschrobene, liebenswerte Weise, daß das Leben nicht nur schwarz und weiß ist sondern in den buntesten Farben schillert. Wobei ich jetzt nach dem Lesen auch die Widmung ("Für alle, die einen Walter haben. Und ganz besonders für die, die keinen haben.") verstehe, die mich anfangs irritiert hatte. Wozu ich nur sagen kann: Ich will auch einen Walter haben!!!

Cover:
Chaotisch, schrill und bunt, genauso wie sein Inhalt den es umschließt.

Fazit:
Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und mußte oft laut lachen aber mich manchmal auch tierisch aufregen, wenn sich ein Chara wieder total daneben benommen hat. Eine wundervolle Geschichte die einem klar macht, was man nie aus den Augen verlieren sollte: Die Farben im Leben!

5/5 Sterne

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