Montag, 8. Dezember 2014

Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman - Diane Setterfield


Verlag: Karl Blessing Verlag
kaufen könnt ihr das Buch HIER
Autorin: Diane Setterfield

Über die Autorin:
Diane Setterfield ist promovierte Romanistin und lebte viele Jahre in Frankreich. hr Debüt, Die dreizehnte Geschichte, erschien 2007 bei Blessing und wurde mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle von der BBC verfilmt. Diane Setterfield lebt in Oxford.

Zum Inhalt:
Als Kind tötet William Bellman eine Krähe, um seinen drei besten Freunden zu beweisen, wie gut er mit der Steinschleuder umgehen kann.  Am Abend nach der Tat glaubt er, unter dem Baum, auf dem die Krähe saß, einen schwarz gekleideten Jungen zu sehen. Zunächst scheint dies kein schlechtes Omen zu sein: Als Jugendlicher beginnt William in der Wollspinnerei seines Großvaters zu arbeiten, sein Onkel ernennt ihn bald zum Teilhaber, und als die beiden plötzlich sterben, übernimmt William die Spinnerei und macht daraus ein Erfolgsunternehmen. Doch dann häufen sich die mysteriösen Todesfälle in seiner Umgebung, seine Frau und seine Kinder erkranken schwer. Und William begegnet immer wieder einer dunklen Gestalt, die ihm schließlich einen verhängnisvollen Pakt anbietet, um seine Existenz und sein Glück zu retten
Meine Meinung:
Dieser fantastisch geschriebene Roman handelt vom Leben des William Bellman. Beginnend in seiner Kindheit tötentWilliam eine Krähe mit seiner Steinschleuder, um seinen Freunden sein Geschick zu beweisen. Schon am selben Abend bemerkt er, dass diese tote Krähe vielleicht ein Omen ist. Die Autorin beschreibt die Lebensumstände von William und seiner Familie in einem sehr fesselnden Schreibstil. Die Hauptfiguren sind präzise beschrieben, ohne dass jemals Langeweile aufkommt. Sie sind supergut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch rüber. Im Laufe seines Lebens häufen sich mysteriöse Todesfälle in seinem Umfeld im England des 19. Jahrhunderts. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist spannend und sehr packend erzählt und das in einer Sprache, die selbst wie aus dieser Zeit stammt. Alles wird sehr bild- und detailreich und ebenso wortgewandt dargestellt. Den Blick hinter die Kulissen der Wollspinnerei fand ich extrem spannend und interessant.

Cover:
Schönes, einfaches Cover mit geschwungener Schrift.

Fazit:
Ein wirklich tolles, fesselndes Buch, gerade für die dunkleren Tage bestens geeignet.
Ich hatte viel Freude damit. Daumen hoch.
5/5 Sterne (Eva)

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