Montag, 22. Januar 2018

Der letzte Tropfen - Ein Krimi aus dem Bayerischen Wald - Katharina Gerwens


  • Taschenbuch: 352 Seiten (1. September 2017)
  • Euro: 10,00 
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3492311083

Verlag: Piper
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Autorin: Katharina Gerwens

Über die Autorin:
Katharina Gerwens wuchs in einem Dorf im Münsterland auf. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin arbeitete sie in verschiedenen Verlagen und ist heute als freie Autorin tätig. Sie lebt mit Mann und Katze in Niederbayern. (Quelle: Verlag)

Zum Inhalt: Klappentext
Die schöne Hildegard! Wer hätte gedacht, dass es mit ihr einmal so enden würde. Nun liegt sie tot im Seerosenteich. Jeder in Salzweg im Bayerischen Wald kannte die ermordete Immobilienmaklerin - und niemand mochte sie. Keine leichte Aufgabe für Kommissarin Franziska Hausmann, denn Verdächtige gibt es zuhauf: den geprellten Grundstückbesitzer etwa, sowie die Frau des Autohändlers, mit dem sie ein Techtelmechtel hatte. Und welches Geheimnis verbirgt die grünäugige Dame, die ständig den Weg der Kommissarin kreuzt?

Meine Meinung:
Der schöne Hildegard! tot! Wie kam es denn dazu? Die Geschichte spielt in Salzweg und hier kannte jeder die schöne Maklerin. Sie konnte Männern die Köpfe verdrehen und bekam immer was sie wollte. Durchtrieben und clever ging sie ihren Geschäften nach. Irgendwie hatte auch schon jeder Einwohner von Salzweg mit ihr zu tun. Am Anfang fand ich die Geschichte auch total fesselnd und war richtig gespannt, was so jeder zu verbergen hat. Aber im Laufe der Geschichte wurde die Story für mich immer vorhersehbarer. Und irgendwie finde ich, kommen die Männer dieses Ortes auch nicht wirklich gut weg darin. Das war zu sehr "gewollt" und meiner Meinung nach nicht gut umgesetzt. Auch die Kommissarin und ihr kleines "Kommunikationsproblem" habe ich nicht verstanden. Je weiter man liest umso langatmiger wird die Geschichte. Die Charaktere sind etwas blass und keiner wurde mir so richtig sympathisch. Der Schreibstil ist schleppend und vorhersehbar. Die Zusammenführung der Erzählstränge war sowas von an den Haaren herbeigezogen, dass es für mich unglaubwürdig rüberkam.

Cover:
Zünftig bayerisches Cover, das gut zur Geschichte passt.

Fazit:
Ich hatte beim Lesen das Gefühl: Jeder gegen Jeden! Auch Ehepaare und Freunde untereinander. Von Nachbarn und Arbeitskollegen mal ganz zu schweigen. Schade, denn hier hätte man eine richtig spannende Krimigeschichte daraus basteln können.

2/5 Sterne