Dienstag, 4. November 2014

Die Logik der Tat - Alexander Horn


Verlag: Droemer Knaur
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Autor: Alexander Horn

Über den Autor:
Alexander Horn, geboren 1973 in Bad Tölz, ist einer der bekanntesten deutschen Fallanalytiker. Nach seiner Ausbildung als Kriminalpolizist war er Mitbegründer des Täterprofilings bei der Münchner Mordkommission. Als Leiter der Dienststelle für Operative Fallanalyse (OFA) war Alexander Horn maßgeblich an der „Soko Dennis“ sowie der „BAO Bosporus“ beteiligt.

Zum Inhalt:
Eine junge Frau in Niederbayern verschwindet spurlos. Ein Unbekannter entführt Kinder aus Schullandheimen. Die Polizei sucht über viele Jahre die Unbekannten, die acht Türken und einen Griechen erschossen haben. Das sind Fälle aus der Praxis des Fallanalytikers Alexander Horn – Fälle, in denen die Polizei vor großen Rätseln stand und ihn und sein Team um Rat fragte; Fälle, bei denen er auf der richtigen Spur war. Erstmals beschreibt Alexander Horn nun große Kriminalfälle in seiner Karriere. Er schildert, wie die Fallanalyse funktioniert – als Beratung für Sonderkommissionen, als Puzzle zur Rekonstruktion eines Verbrechens, als Weg, Ermittler zunächst unfassbare Taten besser verstehen zu lassen. Horn erläutert, was im Kopf von Mördern vor sich geht, die schreckliche Verbrechen begehen.

Meine Meinung:
Alexander Horn beschreibt in seinem Buch wie ein Fallanalytiker arbeitet. Dies ist kein Krimi, sondern ein Buch das die Vorgehensweise seiner Arbeit beschreibt. Anhand von verschiedenen Beispielen zeigt er, daß die Fallanalyse nur funktioniert, wenn verschiedene Faktoren zusammenspielen.
Zusammen mit der Polizei, der Gerichtsmedizin und Psychologen werden versucht die Puzzleteile zusammenzusetzen. Der Fallanalytiker hat allerdings nur eine beratende Funktion.
Er versucht sich in die Denkweise des oder der Täter zu versetzten und die Tat zu rekonstruieren.
Ich hatte einen guten Einblick in seine Arbeit und es war spannend zu lesen wie die Ermittler vorgehen. Allerdings bekommt man auch die Schattenseiten dieses Berufs serviert. Alexander Horn hat einen flüssigen Schreibstil, er versteht es von Fall zu Fall zu berichten, ohne das man dabei den Faden verliert.

Cover:
Einfach aber ansprechend.

Fazit:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mir gezeigt, wieviel Arbeit in einer Ermittlung steckt.
Es ist sehr interessant geschrieben so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Für Leser die sich für Kriminalistik interessieren ein Muss.

5/5 Sterne (Eva)

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