Montag, 13. März 2017

Drei Meter unter Null - Marina Heib


  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Euro 19,99
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453271111

Verlag: Heyne
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Autorin: Marina Heib

Über die Autorin:
Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von ihr sind bislang 5 Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen. (Quelle: Verlag)

Zum Inhalt: Klappentext
Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, ab dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie...

Meine Meinung:
Es geht um Rache. Die Hauptprotagonistin ist als Kind in der Schule gedemütigt worden, nur weil sie lieber Fantasyfigur sein wollte, statt Ärztin oder Lehrerin sein zu wollen. Diese Demütigung begleitet sie. Sie wäre gerne Pippi Langstrumpf oder Winnetou. Die Eltern, die sie Anfangs unterstützen, geben ihr Halt. Als sie sich dann aber die Rippen bricht, möchten die Eltern doch lieber, dass sie sich anpasst. Was sie auch tut und ihr Leben verläuft normal. Bis an einem Tag im November. Sie ist mittlerweile erwachsen und beschließt Mörderin zu werden. Sie sucht sich ihre Opfer genau aus und kennt kein Mitleid. Ein sehr blutrünstiger Roman, der einen in die Tiefe der menschlichen Psyche blicken lässt. Der Schreibstil ist etwas schwierig zu lesen aber dennoch ausführlich beschrieben. Manchmal zu ausführlich.
Cover:
Das Cover wirkt mit diesen dunklen Farben düster und bedrohlich.

Fazit:
Nichts für schwache Nerven. Das Ende nimmt eine unerwartete Wendung, mehr möchte ich nicht verraten.

4/5 Sterne (Rezi von Eva)